Wahlen sind eine tolle Sache. Sie erlauben Mitbestimmung und verleihen das Gefühl der Teilhabe. Beklagenswert ist immer, wenn sich daran zu wenige Bürger beteiligen. So war auch bei den gestrigen Wahlen zum Integrationsrat die Wahlbeteiligung ziemlich niedrig. Landesweit fanden rund 90 Prozent der Migranten nicht den Weg an die Wahlurne. Beklagen sollte sich darüber allerdings niemand. Zumindest die pseudo-demokratischen Gutmenschen, die stets den Wunsch nach Integration vortragen, dürften am besten mit Schweigen auf diese eklatante Absage an jegliche Integrationswilligkeit reagieren. Denn danach sieht es zunächst – rein oberflächlich betrachtet – aus. Wer sich nicht an Wahlen beteiligt, der hat scheinbar auch kein Interesse an der Politik.


















